Josefs-Gesellschaft

Geschichte

Pionierarbeit für benachteiligte Menschen

Mit der Gründung des „Josefs-Krüppelheim“ in Bigge legte der Priester Heinrich Sommer 1904 den Grundstein für die Josefs-Gesellschaft, in der heute über 7.200 Mitarbeitende insgesamt 10.000 Menschen mit Behinderung, Senioren und kranke Menschen betreuen, versorgen, schulen und beschäftigen.

Sommer gilt als Pionier in der Arbeit mit Menschen mit Behinderung, weil er durch die Ausrichtung auf die gewerbliche Ausbildung von Anfang auf die Förderung der Selbständigkeit und Teilhabe setzte. So wurden die ersten Jugendlichen in der eigens eingerichteten Setzerei, Druckerei und Buchbinderei ausgebildet. Später folgten die Ausbildungsberufe Schuhmacher, Schlosser und Schneider.

 

Die Nachfrage nach Ausbildungs- und Betreuungsplätzen war so groß, dass die erste Einrichtung schon bald überfüllt war. Bereits Anfang des 20. Jahrhunderts entstanden zahlreiche weitere Angebote an verschiedenen Orten. Der Schwerpunkt lag und liegt auf der Berufsförderung; im Laufe der Jahre kamen Wohnangebote, Seniorenheime, medizinische Einrichtungen und ambulante Pflegedienste hinzu. Dabei reagierte die Josefs-Gesellschaft mit ihren Versorgungsdienstleistungen immer auch auf gesellschaftliche Veränderungen – sei es die Versorgung von Kriegsverletzten nach dem 1. und 2. Weltkrieg, die besondere Förderung von Contergan-Geschädigten oder die Gründung von Integrationsfirmen als Brücke zum allgemeinen Arbeitsmarkt.

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Foto von Lara Mohn

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