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25.09.2026

Schulterschluss für faire Krankenhausfinanzierung

Schulterschluss für faire Krankenhausfinanzierung

Die Josefs-Gesellschaft gAG hat heute (25.09.2026) gemeinsam mit der Stiftung der Cellitinnen, den DRK Kliniken Berlin und der AGAPLESION gAG bei einer Pressekonferenz im Haus der Bundespressekonferenz in Berlin auf die unterschiedliche finanzielle Unterstützung von Krankenhäusern aufmerksam gemacht. Im Mittelpunkt stand die zusätzliche Förderung kommunaler Krankenhäuser durch öffentliche Zuschüsse, von denen freigemeinnützige Kliniken trotz vergleichbarer Versorgungsaufträge vielfach ausgeschlossen sind.

Als Vertreter der Kölner Initiative „Fair ist gesund“ stellten die Josefs-Gesellschaft und die Stiftung der Cellitinnen die Situation in Köln vor. Während die Stadt ihre eigenen Kliniken seit Jahren mit erheblichen zusätzlichen Finanzmitteln unterstützt, erhalten die freigemeinnützigen Krankenhäuser keine vergleichbare kommunale Förderung. Dabei übernehmen sie einen wesentlichen Teil der Patientenversorgung.

Wie groß das Missverhältnis ist, zeigen die Kölner Versorgungszahlen: Die Krankenhäuser der Initiative stellen annähernd die Hälfte der Krankenhausbetten und behandeln einen Großteil der stationären Fälle in der Stadt. „Es gibt kein tragfähiges Argument dafür, Krankenhäuser allein aufgrund ihrer kommunalen Trägerschaft finanziell zu bevorzugen“, sagt Stephan Prinz, Vorstand der Josefs-Gesellschaft gAG. „Wer einen wesentlichen Teil der Versorgung trägt, darf bei der Finanzierung nicht außen vor bleiben.“

Gemeinsame Forderung nach trägerneutraler Finanzierung

Es geht nicht darum, kommunalen Kliniken Mittel zu entziehen, sondern um eine transparente, bedarfsgerechte und trägerneutrale Krankenhausfinanzierung. Unterschiedliche finanzielle Rahmenbedingungen gefährden langfristig die Trägervielfalt und können sich auf die medizinische Versorgung der Bevölkerung auswirken.

Die gemeinsame Pressekonferenz verdeutlichte, dass die Situation in Köln Teil einer bundesweiten Problematik ist.

Weitere Informationen:
Aufzeichnung der Pressekonferenz in Berlin
Initiative „Fair ist gesund“ 

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