Josefs-Gesellschaft

Wie wir arbeiten

Wie wir arbeiten Mann im Rollstuhl zeigt auf Flipchart

Teilhabe möglich machen

Weitestgehende Teilhabe möglich machen – das ist das Ziel unserer Arbeit. Getreu unserem Leitsatz „Im Mittelpunkt der Mensch“ nehmen wir dazu die einzelne Person mit ihren Wünschen, Bedürfnissen und Fähigkeiten in den Fokus.

 

Unsere Arbeit …

… basiert auf christlichen Werten.

Individualität

Jeder Mensch ist einzigartig. Darum entwickeln wir unser Angebot individuell passend zur besonderen Situation jedes Einzelnen.

Nächstenliebe & Empowerment

Aus Nächstenliebe, Wertschätzung und Respekt vor dem Menschen setzen wir nicht auf fremdbestimmte Fürsorge, sondern auf Hilfe zur Selbsthilfe. Denn menschliche Würde schließt unverzichtbar das Recht auf die selbstbestimmte und selbstverantwortete Persönlichkeitsentfaltung ein.

Solidarität

Die Josefs-Gesellschaft setzt sich als Anwalt für die Rechte von Menschen mit Behinderung ein und bringt ihre Themen in die Öffentlichkeit und in das öffentliche Gespräch ein.

Mitwirkung

In Heimbeiräten, Werkstatt-, Rehabilitanden- und Schülervertretungen wirken die betroffenen Menschen in unseren Einrichtungen an wesentlichen Entscheidungen mit. Jeder Mensch in den JG-Einrichtungen kann sich mit Beschwerden und Wünschen an den Ombudsmann der Josefs-Gesellschaft wenden.

… ist hochwertig und zukunftsgerichtet.

Qualität

Unsere Mitarbeiter arbeiten nach festgeschriebenen Qualitätsstandards, die passgenaue Leistungen und deren konsequente Erbringung sichern.

Innovation

Innovation bedeutet für unsere Arbeit: Modellprojekte entwickeln, regelmäßige Fortbildung unserer Mitarbeitenden und neue Aufgaben mit kreativen Lösungen angehen.

... stellen wir regelmäßig auf den Prüfstand.

Qualitätsmanagement

Qualitätsmanagement

Um unsere Qualitätsversprechen einzuhalten, betreiben wir ein systematisches Qualitätsmanagementsystem in allen unseren Einrichtungen. Die internen Abläufe und Prozesse werden regelmäßig überprüft und weiterentwickelt. Über das eigentliche Qualitätsmanagementsystem hinaus wenden wir auch das Instrument eQuass an. Dieses betrachtet die Perspektiven der verschiedenen Akteure, d. h. der Leistungsnehmer, der Leistungsträger, der Leistungserbringer und weiterer Steakholder. Das Josefsheim, unsere Einrichtung in Bigge, ist nationaler Lizenznehmer von eQuass in Deutschland.

Reha-Audit

Wir sind davon überzeugt, dass die Qualität unserer Arbeit geprüft werden kann. Aus diesem Grund führen wir ein jährliches Reha-Audit in den Unternehmen der JG-Gruppe durch, identifizieren Verbesserungspotentiale und finden Best Practice-Lösungen, die allen JG-Unternehmen zu Gute kommen. Nicht weil wir dazu verpflichtet sind, sondern weil wir die bestmögliche Qualität unserer Leistungen sicherstellen wollen.

… ist personenzentriert durch Case Management. 

Was macht ein Case Manager?

Der Case Manager plant und koordiniert alle Leistungen, die ein Mensch mit Behinderung in den JG-Einrichtungen in Anspruch nimmt. Er ist der zentrale Ansprechpartner für alle Menschen, die am Teilhabemanagementprozess beteiligt sind: Für den Menschen mit Behinderung selbst, für die Leistungsträger, die Leistungen finanzieren, ebenso wie für die Menschen, die in unseren Einrichtungen Leistungen erbringen (z.B. Betreuer, Pflegekräfte, Therapeuten).

 

Detaillierte Informationen zum JG-Teilhabemanagement finden Sie in unserem Prozessstandard.

... nutzt die ICF.

Was ist die ICF?

Was ist die ICF?


Die „Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF)“ der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wird genutzt, um die aktuelle Lebenssituation eines Menschen mit Behinderung abzubilden. Sie basiert auf dem bio-psycho-sozialen Modell.

 

Behinderung ist nach der UN-Behindertenrechtskonvention nicht als Eigenschaft einer Person, sondern als Beeinträchtigung der Möglichkeiten der Teilhabe zu verstehen. Das Klassifikationssystem definiert und behandelt eine Behinderung als eine Beeinträchtigung, die nicht per se, sondern erst im Zusammenspiel mit verschiedenen Umweltfaktoren Teilhabe verhindert. Einfach gesagt: Behindert ist man nicht, behindert wird man.

 

Die ICF bietet uns das Handwerkszeug dazu, die relevanten Barrieren zu identifizieren, um anschließend den ermittelten Teilhabeeinschränkungen entgegenzuwirken.

Wie wird die ICF bei uns genutzt?

Wie wird die ICF bei uns genutzt?

Mit dem ICF-basierten JG-Teilhabemanagement werden Teilhabeeinschränkungen erfasst und es wird gemeinsam mit dem Menschen mit Behinderung eingeschätzt, welche Funktionsschädigungen, umwelt- und personenbezogenen Faktoren sowie Ressourcen dafür bedeutsam sind. Im nächsten Schritt wird geplant, wie den ermittelten Barrieren entgegengewirkt werden kann.

 

Das JG-Teilhabemanagement basiert auf der ICF und geht über die gesetzlichen Vorgaben hinaus. Ziel der ICF-basierten Teilhabeplanung ist, eine bestmögliche Teilhabe der Menschen mit Behinderung am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen. Die praktische Umsetzung des ICF-basierten Teilhabemanagements erfolgt in einer zentraladministrierten Software.

Welche Ziele verfolgt die ICF-Anwendung?

Welche Ziele verfolgt die ICF-Nutzung?

Die ICF erleichtert das Verständnis zwischen den Akteuren in den verschiedenen Bereichen des Sozial- und Gesundheitswesens, da das Verwenden einer einheitlichen und eindeutigen Fachsprache hilft, Missverständnisse zu vermeiden. Die Verwendung des Modells der ICF verfolgt darüber hinaus nachstehende Ziele:

 

•    Individuelle Bedarfsfeststellung
•    Passgenauere Hilfestellungen für das Erreichen der Ziele
•    Ein besseres Verständnis von Zusammenhängen
•    Eine nachvollziehbare Teilhabeplanung
•    Anschaulicher Austausch über die Teilhabeplanung mit dem Menschen mit Behinderung. Nur so kann er/sie sich selbstbestimmt beteiligen. 

Ansprechpartner

Foto von Herrn René Ehlen

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Publikationen

Informationen über unsere Arbeit finden Sie auch in unseren Jahresberichten und Fachpublikationen.

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