Josefs-Gesellschaft

Selbstvertrauen gewinnen – Anschluss finden

Modellprojekt „Chance Zukunft“ im Benediktushof schafft neue berufliche Perspektiven.

 

Kristina (24) hat im Benediktushof eine dreieinhalbjährige Ausbildung zur Orthopädie-Schuhmacherin begonnen. Zuvor lebte die junge Frau mit psychischen Problemen und war mehrere Jahre arbeitslos. Mike (29) absolviert eine schulische Ausbildung zum Sozialassistenten und möchte später Heilerziehungspfleger werden. Zuvor musste er aufgrund einer schweren Erkrankung seine Tischler-Ausbildung abbrechen. Er war für mehrere Jahre aus der Bahn geworfen. Jetzt haben Kristina und Mike den Anschluss ans Berufsleben gefunden.
 

Coaches helfen beim Rückkehr in Schule und Beruf


Zwei Coaches aus dem Berufsbildungswerk (BBW) des Benediktushofes Maria Veen haben dabei im Rahmen des Modell-Projekts „Chance Zukunft“ geholfen. Dieses Projekt wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und in Kooperation mit den Kreisen Coesfeld und Borken gefördert. Ziel ist es, langzeitarbeitslose junge Menschen wie Kristina und Mike bei der Rückkehr in Schule, Ausbildung oder Arbeit zu unterstützen. 38 Teilnehmende haben die BBW-Coaches Verena Heistermann und Berthold Nienhaus bisher betreut.

 

Durch Empowerment das eigene Leben wieder in die Hand nehmen


Häufig sind ihre arbeitsmarktfernen Klienten im Alter von 18 bis 35 Jahren mit privaten Problemen und Hemmnissen belastet. Durch umfassendes persönliches und berufliches Coaching eröffnen die sozialpädagogischen Fachkräfte den Teilnehmenden reale Zukunftschancen. Durch Empowerment – Selbstbefähigung – werden sie ermutigt und unterstützt, in Schule, Ausbildung oder Arbeit (wieder) einzusteigen oder für Angebote der Jobcenter, Arbeitsagenturen und andere Unterstützungsdienste erreichbar zu sein.

„Wir nehmen die Teilnehmenden gewissermaßen an die Hand, besprechen verschiedene Berufe, beraten zu eventuellen Jobs und bieten Möglichkeiten, sich praktisch zu erproben. Das passiert in unserer Einrichtung, aber auch außerhalb in Betrieben, mit denen der Benediktushof in der Region gut vernetzt ist“, beschreiben Verena Heistermann und Berti Nienhaus ihre Arbeit.

Mehr Infos zum Projekt „Chance Zukunft“

 

(Text: Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen; Fotos: G.I.B./ Dietrich Hackenberg, Dortmund)

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